Die Verbindung zur Heimat ist für die meisten Menschen eine besonders enge. Arbeits- und Ausbildungssuche führen aber viele häufig in die Fremde. In der Oberlausitz wird vieles dafür getan, um diesem Trend entgegenzuwirken. Diese Anstrengungen zahlen sich aus und helfen jungen Oberlausitzern, vor Ort eine erfolgreiche Karriere zu starten.
Wie wurde Ihr Interesse an Ihrem heutigen Beruf geweckt?
Für meinen Beruf habe ich mich entschieden, da ich wissen wollte, wie
Kunststoffartikel entstehen und produziert werden. Kunststoff ist ein idealer
Werkstoff, mit dem man fast alle Geometrien darstellen kann und der
die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllt.
Was genau haben Sie studiert und welche Erfahrungen konnten Sie dabei
sammeln?
An der Studienakademie in Bautzen habe ich ein Studium zum Diplom-
Wirtschaftsingenieur (BA) absolviert. Der Bezug zur Praxis war dort sehr
gut und die Lehrinhalte breit gefächert, von Konstruktion über Qualität
bis hin zu Produktionsplanung/-steuerung und Vertrieb. All das hat mir in
meinem weiteren Berufsleben viel geholfen.
Auf welche Erfolge des Unternehmens sind Sie besonders stolz?
Unsere aktuellen Kundenbeziehungen bestehen schon sehr lange und
konnten weiter ausgebaut werden. Außerdem ist es uns gelungen, gute
Neukundenbeziehungen herzustellen. Das Unternehmen hat eine große
Bandbreite, fertigt zum Beispiel für die Bereiche Lebensmittel, Hygiene und
Automobilindustrie. Mit unserem Angebot nehmen wir eine Alleinstellung
in Sachsen ein.
Was bedeutet Ihnen die Oberlausitz?
Sie ist meine Heimat, hier leben meine Freunde. In der Oberlausitz finde
ich Ruhe, Besinnung und kann mich in der wunderschönen Landschaft
erholen.
Wie wurde Ihr Interesse an Ihrem heutigen Beruf geweckt?
Ich habe mich früher im Elektronikzirkel engagiert; 1986 bekam ich
dann meinen ersten Computer, einen C128D. So entdeckte ich die Welt
der Bits und Bytes. Noch während des Studiums in Magdeburg habe
ich mein erstes Unternehmen mit einem Kommilitonen gegründet – die
Kammler&Steinhauer Computersysteme GbR. Im Jahr 1994 kehrte ich in
die Oberlausitz zurück und baute die InfoTech GmbH in Görlitz auf. 2002
kam der MultiMediaPark in Görlitz als neue Unternehmung hinzu. Beide
Unternehmen haben ihren Sitz im GoerlitzGate.
Was genau haben Sie studiert und welche Erfahrungen konnten Sie dabei
sammeln?
Von 1989 bis 1994 studierte ich Informatik an der Universität in Magdeburg.
Dieses Studium hat mich gelehrt, praxisnah zu denken und stets nach
der besten Lösung für ein Problem zu suchen.
Auf welche Erfolge des Unternehmens sind Sie besonders stolz?
Auf 15 Jahre InfoTech – ein selbständiges IT-Systemhaus, welches professionelle
Dienstleistungen rund um die IT-Infrastruktur erbringt. Und das
ist in der Branche recht ungewöhnlich.
Was bedeutet Ihnen die Oberlausitz?
Die Oberlausitz ist ein innovativer Schmelztiegel, aus ihrem Dornröschenschlaf
erwacht, mit vielen klugen Köpfen und (an)packenden Menschen.

Wie wurde Ihr Interesse an Ihrem heutigen Beruf geweckt?
Bautzen hat sich zu einem Standort für innovative IT-Dienstleistungen
entwickelt. Daher entschied ich mich 2005, in die Oberlausitz zurückzukehren,
denn seit 2002 war ich im IT-Bereich einer Sparkasse in Bayern
tätig. Davor hatte ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert.
Über die Kampagne www.sachse-komm-zurück.de habe ich die Stelle bei
BIT gefunden.
Wie genau wurden Sie ausgebildet und welche Erfahrungen haben Sie
dabei gesammelt?
Meine Ausbildung in der BIT erfolgte über SAP-Kurse, Workshops, Training
on the job und Coaching zum SAP Service Consultant. Unabdingbar
in der IT-Branche sind Eigeninitiative, aktive Lernbereitschaft, hohes Engagement
und Mut, neue Themen anzugehen.
Auf welche Erfolge des Unternehmens sind Sie besonders stolz?
BIT ist dank seiner Mitarbeiter als SAP-Dienstleister in kurzer Zeit enorm
gewachsen, hat neue Geschäftsfelder erkannt und ist ein wichtiger
Arbeitgeber in der Oberlausitz. Neben wirtschaftlichem Erfolg herrscht im
Unternehmen ein besonders angenehmes Arbeitsklima durch flache Hierarchien
und ein freundschaftliches Verhältnis untereinander.
Was bedeutet Ihnen die Oberlausitz?
Die Oberlausitz ist eine lebenswerte Region, die mit aktiven, positiv
gestimmten Menschen und starken Unternehmen bereichert
werden muss, um bekannter und attraktiver zu werden.

Wo sind Sie aufgewachsen und wie wurde Ihr Interesse an Ihrem heutigen Beruf geweckt?
Mein Name ist Andreas Rühle und ich wurde am 8. April 1982 in Großröhrsdorf geboren. Ich bin in Bischofswerda, dem
Tor zur Oberlausitz, aufgewachsen. Das Interesse an meinem heutigen Beruf wurde während meines Studiums an der
Staatlichen Studienakademie in Bautzen geweckt. Dort wurden wir mit der SAP, dem weltgrößten Anbieter für
Unternehmenssoftware, konfrontiert. Eine Beschäftigung im SAP Umfeld, welches die Verknüpfung zwischen Informatik
und Betriebswirtschaft perfekt verkörpert, stellte für mich als angehenden Wirtschaftsinformatiker eine besondere
Herausforderung dar.
Wie wurden Sie genau ausgebildet und welche Erfahrungen haben Sie dabei gesammelt?
Den Schwerpunkt meiner Ausbildung bildete mein Studium in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik. Es integrierte mit
seiner dualen Ausbildungsstruktur sowohl Theorie als auch Praxis. Der Fächerkatalog der theoretischen Ausbildung
umfasste einen wirtschaftswissenschaftlichen Teil und einen Ausbildungsteil auf dem Gebiet der Informatik.
In den praxisorientierten Studienabschnitten hatte ich die Möglichkeit die verschiedenen betrieblichen Funktionsbereiche meines Unternehmens zu durchlaufen. Neben anfallenden Aufgaben im Tagesgeschäft konnte ich praktische Erfahrungen bei der selbständigen Auseinandersetzung mit kleineren Projekten sammeln. Den Abschluss des dreijährigen Studiums zum Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA) bildete die ebenfalls praxisorientierte Diplomarbeit.
Der für mich entscheidende Mehrwert dieses Studiums war neben meiner persönlichen Weiterentwicklung der durchgängig enge Bezug zur praktischen Arbeit, der mir einen direkten und unkomplizierten Berufseinstieg ermöglichte.
Auf welche Erfolge des Unternehmens oder Ihrer Person sind Sie besonders stolz?
Ich bin stolz darauf von der „ersten Stunde“ Teil der Erfolgsgeschichte Bautzen IT.Group sein zu dürfen. Nach der
Gründung der Bautzen Internet Technologies GmbH am 01.12.2004 erfolgte mit Aufnahme der Geschäftstätigkeit am
01.02.2005 meine Einstellung. Mit einem Team von 20 Mitarbeitern im Bereich SAP Service & Support setzten wir den
Grundstein für die positive Entwicklung eines Unternehmens, welches heute über 140 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz
und Perspektive in der Region bietet.
Seit Mitte 2007 bin ich in die Neuentwicklung von SAP Business ByDesign, eine Software zur Unternehmenssteuerung speziell für Klein- und mittelständische Firmen, involviert. Mit vier weiteren BIT Kollegen sind wir in ein Team der SAP Dresden integriert. Im Fokus unserer Aufgaben steht die Senkung der Betriebskosten auf ein Minimum, um somit das Produkt massenmarktfähig zu machen. Ich bin stolz dieses innovative Projekt unterstützen und mitgestalten zu dürfen. Die tägliche Kooperation mit deutschen, indischen und chinesischen SAP Kollegen entspricht genau meinen Neigungen und Stärken.
Was bedeutet Ihnen die Oberlausitz?
Die Oberlausitz bedeutet für mich Heimat, Familie, Freunde und Job. Sie bildet seit meiner Kindheit meinen
Lebensmittelpunkt. Ich habe hier eine sehr gute Ausbildung erfahren. Nach dem Studium war ich für ein viertel Jahr bei
der Deutschen Bank in Frankfurt am Main im Rahmen eines Praktikums mit anschließender Übernahmeoption
beschäftigt. Mit dem Angebot der Bautzen Internet Technologies im SAP Umfeld tätig zu sein, bot mir die Oberlausitz
eine attraktive berufliche Perspektive welcher ich bis zum heutigen Tag treu geblieben bin.